Initiative Lebenstiere e. V.                            


             

Ronja Rambazamba - das Findelkälbchen

Der Bauer sonnte sich auf Mallorca, seine Herde graste auf der Weide. Zumindest dachte er das. Stattdessen hatten sich seine Rinder selbstständig gemacht, um außerhalb der Weide zu grasen.
Die Nachbarn starteten eine große Einfangaktion und so kehrte die Herde wieder auf ihre Weide zurück. Doch was war das? Ein Tier fehlte. Erst vor Kurzem hatte eine der Kühe ein Kalb bekommen. Doch das war nicht zu finden.

Erst nach einigen Tagen fand eine Familie das Kälbchen im Feld. Die kleine Ronja Röschen war völlig dehydriert und voller Maden. Es war ein Wunder, dass sie überhaupt noch lebte. Die Familie nahm die Kleine mit und päppelte sie auf. Ein Gespräch mit dem Bauern ergab, dass er Ronjas Mutter schon geschlachtet hatte. Er hatte nicht mehr damit gerechnet, das Kalb noch lebend zu finden. Nun wollte er die Kleine auch nicht zurück, weil ihm das Tränken zu aufwendig sei. Allein konnte sie aber auch nicht bleiben.


Sie brach dort immer wieder aus, weil sie Anschluss suchte. Daher fragte die Familie bei uns an. Da traf es sich gut, dass wir gerade noch zwei weitere Anfragen für Kälber in Ronjas Alter hatten. So bekam Ronja driekt einen Freund und eine Freundin dazu. Die Drei sind inzwischen unzertrennlich.
           



Ronja ist eine gelunge Mischung aus Highlandrind und Limousin. Sie ist am 10. Juni 2018 geboren.  Sie hat den Kopf voller Einfälle und steckt voller Temperament. Die Finder-Familie nannte sie Röschen. Da sie bei uns aber erstmal voll aufdrehte, und herumsprang wie eine kleine Räubertochter, haben wir ihren Namen etwas ergänzt.


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